iPredator VPN Erfahrungen & Test 2019

Zuletzt aktualisiert: 10.12.2019

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iPredator VPN ist vor allem für sicherheitsorientierte Nutzer ein top Anbieter

Viele Benutzer fürchten, dass sie im Internet überwacht und ihre Website-Besuche verfolgt werden. Das ist keineswegs paranoid, denn es passiert oft genug. Viele Regierungen auf der ganzen Welt sind stark daran interessiert zu erfahren, was Benutzer im Web alles anstellen. Daher ist ein VPN-Abieter (Virtual Private Network) wie iPredator eine gute Option, um sich online sicher zu bewegen. iPredator fügt dem Internet einen verschlüsselten Tunnel hinzu, was die Sicherheit beträchtlich erhöht.

Wer ist iPredator?
iPredator ist ein schwedischer VPN-Anbieter, der 2009 von Peter Sunde von “The Pirate Bay” mitbegründet wurde. Benutzer, die sich sicher im Internet bewegen und die vielfach vorhandene geografische Blockierung umgehen wollen, können die Dienste von iPredator nutzen. Das Unternehmen gibt an, mehr als 100 Server zu besitzen, die sich aus Datenschutzgründen alle in Schweden befinden.

Für Benutzer, denen diese Dienste nicht ausreichen um ihre Anonymität zu bewahren, bietet iPredator noch einige Extra-Funktionen: Verschlüsselte Kommunikation mit dem Instant Messenger Client Jabba, einen benutzerdefinierten anonymen E-Mail-Dienst, einen nicht protokollierenden Web-Proxy, unzensierte DNS-Server und einen Tor-Server und sogar einen privaten IRC-Server.

Der Dienst unterstützt OpenVPN- und PPTP-Protokolle für bis zu zwei gleichzeitige Verbindungen, es besteht eine IPv6-Konnektivität. Bei Bedarf können sich Benutzer für eine statische IPv4- oder IPv6-Adresse anmelden.

So schützt iPredator die Privatsphäre
Die Webseiten von iPredator enthalten Hinweise warum Datenschutz im Internet wichtig ist und welche Daten überwacht werden können. Der Kernsatz lautet: “Big Brother überwacht Dich. Wir nicht!” Dieses stimmt mit den iPredator Erfahrungen der Benutzer überein.

Fast man die Details zusammen, bedeutet das, dass iPredator den Datenverkehr weder überprüft noch überwacht. Es gibt zwar ein Protokoll zum Verwalten der Verbindungen, dieses enthält aber nur grundlegende Details wie einen Benutzer- und Servernamen, jedoch keine IP-Adresse. Nach Ende einer Sitzung löscht das System die Daten automatisch.

Es gibt außerdem einige Verbindungsprotokolle, die beim Debuggen helfen, zum Beispiel bei Verbindungsabbrüchen, Firewall-Problemen, Authentifizierungsfehlern. Das reicht jedoch nicht aus, um zu dokumentieren, was ein Benutzer online macht. Selbst diese Daten werden verschlüsselt und extern gespeichert.

iPredator hält nur das Nötigste an Details zu einzelnen Benutzern bereit: die E-Mail-Adresse, den Benutzernamen und das Passwort. Es gibt eine separate Datenbank, die einen Link zu einer Transaktions-ID für den Zahlungsabwickler enthält, die aufbewahrt werden muss, um Beschwerden oder Fragen zu beantworten. Diese Datenbank wird jedoch ebenfalls nach etwas mehr als 6 Monaten gelöscht.

Diese Details werden nur an schwedische Behörden weitergegeben, wenn diese den Verdacht haben, dass sie mit einer schweren Straftat in Verbindung stehen können, wie zum Beispiel bei schwerem Betrug oder einem anderen Kapitalverbrechen.

Auf ihrer FAQ-Seite das Unternehmen an, welche Art von Informationen sie sammeln und wie sie diese speichern. Sie speichern Verbindungsprotokolle zu Debugging-Zwecken außerhalb des Standorts. Benutzer schätzen die Transparenz, wenn es darum geht, welche Informationen gespeichert werden. Ipredator stellt auch ganz klar fest, dass das Unternehmen keine Kundeninformationen an Dritte weitergibt.

Das Erstellen eines Kontos bei iPredator ist schnell und einfach. Benutzer müssen lediglich einen Benutzernamen, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort eingeben. Das ist schon alles.

Features in der Übersicht
iPredator bietet seinen Kunden zwei VPN-Protokolle:

OpenVPN wird empfohlen:
+ für Benutzer, ein sicheres und zuverlässiges VPN wollen
+ zwei Geräte gleichzeitig anzuschließen wollen
+ IPv6-Konnektivität nutzen möchten
+ eine gemeinsame IP-Adresse verwenden wollen

PPTP wird empfohlen:
+ für Benutzer, die mit einem relativ unsicheren VPN leben können und nur eine andere IP-Adresse benötigen
+ für Benutzer, denen niedrige Latenzzeiten für Spiele wichtig ist
+ keine großen Ansprüche an die Privatsphäre stellen
+ ein stromsparendes Gerät wie einen Router haben, der OpenVPN nicht unterstützt.

Abhängig vom Protokoll und dem verwendeten Betriebssystem gibt es verschiedene Möglichkeiten für VPN-Clients:

OpenVPN
Kommerzielle und kostenlose Open-Source-Clients können verwendet werden
Viscosity: Die ist ein kommerzieller Client mit einer ansprechenden Benutzeroberfläche und guter Integration in Windows und MacOS. Es hat eine 30-tägige Probezeit und kostet danach einmalig 9 USD.
OpenVPN native: ist eine kostenlose GUI für Windows.
Unix-Clients: Clients sind für verschiedene Desktop-Umgebungen und auch Systemdienste verfügbar.
Tunnelblick: ist eine kostenlose GUI für macOS.
PPTP ist in der Regel in den Netzwerkmanager des Betriebssystems integriert.

IP-Adressen
Zurzeit werden zwei Versionen des Internet-Protokolls (IP) verwendet: IPv4 und IPv6. IPv6 ist die Zukunft und Benutzer sollten nach Möglichkeit IPv6 nutzen.

IPv4-Adressen können einer von zwei Gruppen zugeordnet werden:

Öffentliche Adressen: Erreichbar für jeden, der mit dem Internet verbunden ist.
Private Adressen: Einige Adressen sind für die Verwendung in privaten Netzwerken reserviert. Diese Netzwerke verstecken in der Regel die mit ihnen verbundenen Clients hinter einem Router.

DNS-Server
Computer verwenden das Domain Name System, um Domänennamen und IP-Adressen zuzuordnen. iPredator bietet folgende Server:

+ Öffentliche DNS-Server: Benutzer können sie verwenden, wenn sie nicht mit dem VPN verbunden sind.

+ Interne DNS-Server: Benutzer können sie nur verwenden, wenn sie mit dem VPN verbunden sind. Der VPN-Client wird angewiesen, diese auf dem System zu konfigurieren, wenn er sich mit iPredator verbindet.

+ DNSCrypt-Server: Ein DNS-Server der DNSCrypt unterstützt, um eine DNS-Anfragen zu verschlüsseln.

Leak Tests
Für die Suche nach unerwünschten Informationen und Lecks stehen folgende Tests zur Verfügung:

+ IP-Adressen: Überprüft, ob ein Benutzer eine IPredator-IP-Adresse verwenden
+ IPv6-Leaks: Überprüft den IPv6-Datenverkehr auf Leaks.
+ DNS-Server: Überprüft, ob ein Benutzer die IPredator-DNS-Server verwendet
+ WebRTC: Überprüft, ob WebRTC im Browser deaktiviert ist.
+ Port-Scan: Nicht benötigte Internet-Dienste werden ausgeschaltet

Darüber hinaus können Benutzer sich mit Hilfe einer Checkliste über andere mögliche Informationslecks und deren Behebung informieren.

Verschiedene Tools
Nach Abschluss des VPN-Setups können Benutzer sich die nützlichen Anweisungen im folgenden Abschnitt ansehen, um ihr Setup zu verbessern:

+ Checkliste: Ressource zum Thema Datenschutz und welche Plugins für ein privates Surfen verwendet werden sollten
+ Miniguides: eine Sammlung von Anweisungen zur Konfiguration von DNSCrypt, + Browser-Plugins und anderen Datenschutz-Tools.
+ Anleitungen: Anweisungen zur Leckage-Vermeidung und zur Begrenzung des Datenverkehrs mit dem VPN.

Installation und Betrieb
iPredator hat keine eigenen Clients und obwohl Setup-Tutorials für Windows, Mac, Linux, Android und iOS verfügbar sind, richten sie sich nicht an Anfänger. In den Handbüchern wird nicht jeder Schritt explizit beschrieben, und die Informationen, die Benutzer erhalten, können sehr technisch sein und bestimmte Vorkenntnisse erfordern. Nicht alle Informationen werden von Einsteigern verstanden.

Es gibt zwar OpenVPN-Lernprogramme, aber die Verwendung kann für Anfänger sehr einschüchternd sein. Dennoch enthält das Programm am Ende einige nützliche Hinweise zur Konfiguration. Im Betrieb zeigen sich die iPredator Erfahrungen jedoch wesentlich einfacher. Benutzer können die VPN Verbindung recht leicht starten und nach Abschluss der Sitzung wieder trennen. Die Installation dauert ca. 5-7 Minuten und das VPN ist recht einfach zu bedienen. Auf der Website gibt es einen FAQ-Bereich mit einem eigenen Blog. In Notfällen ist es empfehlenswert den Support zu kontaktieren, der in den meisten Fällen helfen kann.

IPredator kann über OpenVPN, Viscosity und PPTP verwendet werden. OpenVPN bietet eine wirklich einfache Client-Oberfläche. Alle Funktionen und Einstellungen können leicht erkannt und aufgerufen werden. Das ist ideal für Benutzer, die nicht an VPNs gewöhnt sind oder nach erweiterten Optionen suchen. Anwender müssen nicht stundenlang nach Einstellungen suchen, um Dateien zu importieren, Einstellungen zu ändern und eine Verbindung zum VPN ihrer Wahl herzustellen.

Für den Aufbau eines VPNs bietet das Unternehmen die Protokolle PPTP und OpenVPN. Während PPTP bei der Datensicherheit das schwächste ist, bietet es die schnellsten Geschwindigkeiten. OpenVPN ist das stärkste aller VPN-Protokolle, verringert jedoch die Verbindungsgeschwindigkeit. Benutzer müssen also einen Kompromiss eingehen, je nachdem ob sie Geschwindigkeit oder Sicherheit wollen.

iPredator kann auf einer Reihe von Geräten installiert werden, darunter Windows, Mac, iOS, Android, Linux, BSD und einige Router. Ein großer Nachteil von iPredator ist das Netzwerk, deren Server sich ausschließlich in Schweden befinden. Das mag vom Datenschutz her recht angenehm sein, kann aber zu Geschwindigkeitsproblemen führen.

Die Geschwindigkeit bestimmt, wie schnell Inhalte hochgeladen werden. Wenn Benutzer zum Beispiel Torrents oder Streams erstellen möchten, soll die Geschwindigkeit in etwa mit der normalen Internetgeschwindigkeit übereinstimmt. Da ein VPN-Dienst die Daten jedoch verschlüsselt, dauert es normalerweise etwas länger, die Daten hin und her zu senden, was die Verbindung insgesamt verlangsamen kann.

Wenn ein Internet-Anbieter die Verbindung jedoch absichtlich verlangsamt (auch als Drosselung bekannt), kann ein VPN die Internetgeschwindigkeit erhöhen. Das Testen einer VPN-Verbindung ist nicht besonders sinnvoll, da immer wieder neue Server verwendet werden. Außerdem kann sich die Geschwindigkeit je nach Standort unterscheiden, sodass ein Geschwindigkeitstest möglicherweise andere Werte anzeigt. Trotzdem haben iPredator Benutzer die Geschwindigkeit an zahlreichen Orten getestet, um einen Durchschnittswert zu liefern.

Geschwindigkeit
Ein im Netz durchgeführter iPredator Test 2019 zeigt, dass die Geschwindigkeit im Bereich von 30 Mbit/s bis 70 Mbit/s sehr gut ist. Es kommt nur äußerst selten zu Verbindungsabbrüchen. Die erreichten Geschwindigkeiten hängen jedoch weitgehend vom verwendeten Client und von der geografischen Entfernung von der schwedischen Basis ab.

Die Geschwindigkeiten sind im Allgemeinen schnell, es kann jedoch zu einem Abfall kommen, wenn eine Verbindung über OpenVPN hergestellt wird. Um höhere Geschwindigkeiten zu erzielen, können Benutzer zu PPTP wechseln, was jedoch zu einer geringeren Sicherheit führt.

IPredator Kosten und Zahlungsoptionen
iPredator hat ein sehr einfaches Preismodell:

Für alle VPN-Dienste und Protokolle gelten folgende IPredator Kosten:

1 Monat VPN kostet 6 EUR, 8 USD oder 50 SEK.

Pro Lizenz können zwei Geräte genutzt werden. Benutzer können zwischen einem Prepaid-Plan von 1, 3, 6 oder 12 Monaten wählen. Der Preis variiert tendenziell ein wenig je nach der Landeswährung, wenn Benutzer nicht mit den vom Unternehmen unterstützten Währungen bezahlen können. Zum Bezahlen der IPredator Kosten können Benutzer Bitcoin, PayPal, OK Pay, Payza oder Payson verwenden. In der Vergangenheit ist es schon mal vorgekommen, dass iPredator bei Problemen mit Paypal, die Konten vorübergehend gesperrt hat.

Für den Erhalt weitere Informationen und Hinweise bietet iPredator die E-Mail-Adresse [email protected] oder den Besuch des IRC-Kanals an. Bei einer E-Mail wird empfohlen, den öffentlichen PGP-Schlüssel zur Verschlüsselung von E-Mails zu verwenden.

Kostenlose Testversion
Benutzer, die noch nicht sicher sind, können iPredator für einen Zeitraum kostenlos testen. Dazu ist es erforderlich, per E-Mail eine Anfrage an das Unternehmen zu richten und ein Testkonto auswählen. Diese Konten sind drei Tage lang gültig. Neue Benutzer müssen sich dazu anmelden und ein Passwort und einen Benutzernamen erstellen, um einen Testzugang zu erhalten. Sie können auch den Support-Chat durchgehen, um die Testversion zu erhalten.

Rückerstattung der Kosten
Sollte der Service aus irgend einem Grunde nicht funktionieren, erstattet iPredator den Anwender die Kosten. IPredator Erfahrungen zeigen, dass die Rückerstattungsansprüche etwas vage formuliert sind. Bevor ein Rückerstattungsanspruch oder eine Rückbuchung beim Zahlungsanbieter erfolgt, sollten Benutzer versuchen, zusammen mit dem iPredator Support eine technische Lösung zu finden. Die meisten Probleme können innerhalb eines angemessenen Zeitraums nach der Meldung behoben werden.

Technischer Support
iPredator bietet Support per E-Mail, IRC und Jabber-Service. Benutzer berichten, dass die Fragen die sie per E-Mail und IRC an den Support gerichtet haben, von den Mitarbeitern zeitnah und kompetent beantwortet wurden.

Vorteilhafte IPredator Erfahrungen
+ iPredator ist dem Datenschutz der Benutzer verpflichtet
+ Sehr gute Geschwindigkeit
+ Übersichtliche Website, die nicht mit Marketing-Maßnahmen überladen ist
+ OpenVPN-Verbindung ist an allen Ports möglich
+ Eigene Server
+ Bitcoin wird akzeptiert
+ P2P ist erlaubt

Nachteilige IPredator Erfahrungen
+ Nur ein Gateway Standort (Schweden)
+ Keine VPN-Software oder iPredator App
+ Wenig Zahlungsmethoden

Details vom Anbieter:
iPredator ist ein in Schweden ansässige VPN-Dienst, der zum Unternehmen PrivActually Ltd. gehört, das auf Zypern registriert ist.

PrivActually Ltd
Tsortsil, 6 Agios Dometios
2368 Nicosia
Cyprus
E-Mail-Kontakt: [email protected], [email protected]
bei Sicherheitsproblemen: [email protected]

Fazit
IPredator ist ein in Schweden ansässiger VPN Dienst, der Ende 2009 auf Zypern gegründet wurde. IPredator Erfahrungen zeigen, dass das Unternehmen ist ein robuster, Datenschutz-orientierter Service ist, der den Support seiner Kunden sehr ernst nimmt. Das Support Personal ist freundlich und steht dem Anwender schnell und kompetent zur Seite.

Die Anzahl der Standorte ist begrenzt, und es gibt keine proprietäre iPredator App oder Anwendung. Der VPN Dienst ist sehr schnell und sicher und bietet einige Extras, die bei anderen Dienste nicht zu finden sind. In Anbetracht der Leistung und des Datenschutzniveaus gehört iPredator sicher zu einen der weltweit besten VPN-Diensten.

Für den Dienst gelten die in Schweden geltenden (guten) Datenschutzgesetze. iPredator Bewertungen zeigen, dass auch die Benutzer in den meisten Fällen positive iPredator Erfahrungen gemacht haben. Die iPredator Kosten liegen im üblichen Rahmen, der Service kann drei Tage kostenlos getestet werden.