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Verbraucherschutz: Neue Apple Betrugswarnungen

Mehr Sicherheit dank Apple Betrugswarnungen

Apple und Android battlen sich im Jahr 2021/22 weiterhin um die besten Softwarelösungen und effektivsten Verfahren um digitale Angriffe oder Betrugsversuche zu unterbinden. Dabei treffen die Konkurrenten immer wieder aufeinander und arbeiten zusehends daran die bisherigen Schnittstellen durch eigene Programmlösungen in die alleinige Hand des eigenen Unternehmens zu bekommen. Bestes Beispiel 2021 in unseren Verbraucherschutz Nachrichten ist der Apple-Browser Safari, der sich auf jedem MacBook, iPhone oder iPad befindet. Unsere VPN-Anbieter & Online Security Kolumne erklärt die wichtigsten Neuigkeiten zum Apple Safari Update gegen Online Betrug.

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Safari Betrugswarnungen für Verbraucher

Bisher wurde es von Apple und Google so gehandhabt, dass Safari für die rechtzeitige Warnung vor betrügerischen Webseiten auf eine Google-API Zugriff nimmt. Dieses Vorgehen ist Apple jetzt nicht mehr sicher genug. Aus diesem Grund wurde das Entwicklerteam auf diese bisher offene Schwachstelle im Safari-Browser angesetzt. Mit Erfolg, wie sich zeigt. Denn mittlerweile schaltet Apple zukünftig einen Proxy vor den Zugriff auf die Google-API. Auf diese Weise soll die bisherige Sicherheitslücke geschlossen werden. Verbraucher werden damit effektiver Warnmeldungen bekommen, noch ehe sie auf die Webseite mit betrügerischen Inhalten gelangt sind. In der direkten Konsequenz wird Apple dann auch keine Daten mehr an Google übermitteln. Wurde bisher der safebrowsing.googleapois.com durch den Safari-Browser kontaktiert, ruft Safari nun den servereigenen Proxy unter proxy.safebrowsing.apple auf.

Die Apple Betrugswarnung ist laut Voreinstellung aktiviert

Da die neu umgesetzte Betrugswarnung bei der Verwendung des Safari-Browsers standardmäßig eingestellt ist, können diese durch den Verbraucher nur manuell über die Browser-Einstellungen deaktiviert werden. Der Hintergrund für die Entscheidung von Apple ist leicht verständlich. Bisher wurden bei der Anzeige von Warnmeldungen vorab die URL der vermutlich betrügerischen Webseite an Google übermittelt. Allerdings konnte auch der Fall eintreten, dass ebenfalls die vorliegende IP-Adresse des Verbrauchers an Google gesendet wurde. Diesen Zusammenhang hatte Apple bisher in seinen Datenschutzrichtlinien von Safari entsprechend so angegeben. Der von Apple nun vorgeschaltete Proxy übermittelt nun nur noch einen Abfragezeitraum. Die Information zur IP-Adresse wird zu keinem Zeitpunkt an Google weitergegeben. Diese Änderung ist seit iOS 14.5 verfügbar.

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Verbraucherschutz ist beruhigt: Google kann keine User mehr ent-anonymisieren

Die Wichtigkeit für Verbraucher mit Apple-Technologie wird dabei erst richtig deutlich, wenn man sich das Verfahren zur Erstellung der Warnmeldungen einmal genauer ansieht. Beim Prüfen, ob es sich um eine sichere oder betrügerischer Webseite handelt, ruft das Apple-Endgerät Googles Update API auf. Diese gehört zum Safe-Browsing-Dienst des weltweit erfolgreichsten Suchmaschinenanbieters. Das Apple-Endgerät bekommt auf seine Anfrage über den Safari-Webbrowser eine Antwort in Form einer Datenbank. In der Google Datenbank befinden sich URLs, die von Google bereits als betrügerisch erkannt wurden. Dann erfolgt ein lokaler Abgleich zwischen den Daten aus der Datenbank und der vom Verbraucher aufgerufenen URL. Google betonte, dass bei der Nutzung der Update API durch Appel lediglich einige URLs und gehashte URLs gesammelt werden, allerdings keine kompletten URLs des Verbrauchers. Datenschützer machte es weltweit stutzig. Sie sind der Meinung, dass die Menge an Datensammlungen von Google jederzeit die Möglichkeit schafft aus den Mengen an IP-Adressen zum einen und den gehashten URLs einen Zusammenhang herzustellen. Die Folge: Die bisherige Anonymität der Verbraucher ist in Gefahr. Somit könnte jederzeit ein anonymer User auf einmal mit Klarnamen und seinen Sucherergebnissen in Verbindung gebracht werden.

Mehr Datenschutz für Apple User

Google ist standardmäßig auf dem Safari-Browser auf Apple Endgeräten eingestellt. Daran hat sich die technische Änderung bei den zukünftigen Warnmeldungen nichts geändert. Schätzungen zur Folge zahlt Google Milliarden an Apple, um weiterhin die Standardsuchmaschine bei Apple zu sein. Bisher hat Apples Vormarsch für mehr Datenschutz für Apple Kund:innen noch keine Brüche mit Google gezeigt. Google sieht es vorerst gelassen und arbeitet seinerseits an der Optimierung seiner eigenen Google Geräte. Es bleibt also spannend bei den IT-Giganten! Weiterhin ist die Nutzung eines VPNs, wie unsere NordVPN Erfahrungen zeigen, sehr wichtig für die Datensicherheit und Anonymität von Verbrauchern im Internet.

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