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Buy now pay later: Das sollten Sie beachten

Viele Verbraucher werden das GefĂŒhl kennen: Beim Online-Shopping sticht ein neues Lieblingsteil ins Auge. Eigentlich ist das Geld fĂŒr den Monat schon etwas knapp. Doch wie gut, dass es heutzutage Mittel und Wege wie das Angebot Buy now pay later gibt. Mit diesem können Verbraucher beim Shopping sofort zuschlagen, mĂŒssen die Zahlung aber erst zu einem spĂ€teren Zeitpunkt abwickeln.

Was in vielen FĂ€llen eine echte UnterstĂŒtzung zur ÜberbrĂŒckung sein kann, bringt auch gewisse Risiken mit sich. Immer wieder verlieren die Verbraucher die Übersicht ĂŒber ihre Bestellungen und landen durch die spĂ€tere Zahlung in einer Schuldenfalle. Wir verraten in den Verbraucherschutz News im Folgenden, wie Sie sich genau davor schĂŒtzen können.

Buy now pay later: Jetzt kaufen, spÀter bezahlen

Mit Buy now pay later wurde das sichere Bezahlen beim Online-Shopping deutlich vereinfacht. Ganz neu ist das Prinzip aber nicht. Generell sind einige Ähnlichkeiten zum Rechnungskauf erkennbar. Wurde dieser jedoch immer ĂŒber den HĂ€ndler selbst abgewickelt, greift Buy now pay later als Zwischenstelle ein. Das Besondere: Selbst vergleichsweise geringe KaufbetrĂ€ge können so erst einmal aufgeschoben oder sogar in Raten unterteilt werden. Das Ganze funktioniert zudem ohne eine ÜberprĂŒfung von BonitĂ€t und Co.

Doch es ist Vorsicht geboten. WÀhrend bei einem Rechnungskauf in der Regel keine Zinsen anfallen, können diese bei einer Ratenzahlung durchaus anfallen. Normalerweise gilt: Bezahlen Verbraucher die Rechnung innerhalb der eingerÀumten Frist, fallen keine Zinsen an. Wer jedoch die Ratenzahlung nutzt, muss teilweise bis zu 15 Prozent Zinsen berappen.

Verbraucher verlieren die Übersicht: Schuldenfalle droht

Speziell dann, wenn der Dienst exzessiv verwendet wird, besteht zudem die Gefahr, dass die Übersicht ĂŒber Bestellungen oder Ratenzahlungen verloren geht. Mit zum Teil enormen hohen Folgekosten. Haben Sie zum Beispiel nicht genĂŒgend Geld auf dem Konto, wenn eine Zahlung fĂ€llig wird, kommen weitere GebĂŒhren und Zinsen zum Zahlbetrag hinzu. Besser ist es also, die Funktion lediglich in wenigen AusnahmefĂ€llen zu verwenden und nicht als Standard-Zahlungsmethode zu verwenden.

Wer dies dennoch tun möchte, sollte zum Beispiel direkt nach dem Gehaltseingang den Betrag fĂŒr die monatliche Rate zurĂŒcklegen. So sind Sie auf der sicheren Seite. Bewusst machen sollten Sie sich zudem, dass auch ein Kauf auf Raten gleichbedeutend mit Schulden ist – wenn auch nur fĂŒr einen gewissen Zeitraum.

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