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Fake-Wohnungen: Verbraucherwarnung für teure Fake-Anzeigen

Wohnraum in Deutschland ist knapp, begehrt und teuer. Genau das machen sich oftmals Betrüger auf Immobilien-Portalen zu Nutze. Mit Fake-Wohnungen ziehen diese die Aufmerksamkeit der Interessenten auf sich. Auf diese wartet dann jedoch nicht die gewünschte Traumwohnung, sondern im Zweifel ein Diebstahl der eigenen Daten oder Gelder.

Die Kriminellen gehen beim Angebot der Fake-Wohnungen mittlerweile immer kreativer und trickreicher vor. Nicht jedem Verbraucher fällt es leicht, derartige Fake-Anzeigen von korrekten Anzeigen zu unterscheiden. Der folgende Ratgeber von Redaktionstest.net klärt auf!

Fake-Wohnungen: Verschiedene Maschen bekannt

Die Immobilienpreise sind in Deutschland in den letzten Jahren förmlich explodiert. Immer mehr Immobilienportale werden deshalb auch interessant für Betrüger. Mit Fake-Wohnungen bzw. gefälschten Anzeigen wollen diese an die Daten und Gelder der Kunden. Die Betrugsmaschen werden dabei immer raffinierter und ausgefeilter. Schon seit längerer Zeit bekannt ist zum Beispiel der Trick mit der Vorkasse. In diesem Fall ruft der angebliche Eigentümer die Interessenten an. Dieser befindet sich angeblich im Ausland, erkläre sich jedoch bereit, den Schlüssel gegen eine Kaution per Post zu verschicken, damit sich Interessenten die Wohnung ansehen können. Ist das Geld überwiesen, folgt die böse Überraschung: Vom vermeintlichen Vermieter fehlt jede Spur.

Ebenfalls ein üblicher Trick der Kriminellen: Ein nicht passender Wohnungsschlüssel. In diesem Fall schickt der Vermieter den Schlüssel möglicherweise zuerst, woraufhin Verbraucher dann die Kaution überweisen sollen. Doch möglicherweise passt der Schlüssel gar nicht zur jeweiligen Wohnung – oder die Immobilie ist gar nicht vorhanden. Warnen können wir in den Verbraucherschutz News zudem davor, sich durch möglichen Druck der Vermieter nervös machen zu lassen. Niemals sollte vor dem Schließen eines Mietvertrages eine Kaution gezahlt werden.

So können Sie sich schützen

Gerade in Großstädten mit besonders geringer Anzahl an freien Wohnungen machen sich Betrüger oftmals die Not der Menschen zu Gute. Immer öfter wird laut Betrugsalarm bereits eine Gebühr verlangt, um überhaupt auf die Warteliste zu kommen oder einen Besichtigungstermin zu erhalten. Weitere Klassiker sind Phishing-Mails im Namen von Immobilienportalen oder das Ausnutzen von Personalausweis-Kopien und privaten Daten der Verbraucher.

Wer nicht auf die Anzeige für Fake-Wohnungen hereinfallen möchte, sollte sich die Angebote auf den Portalen genau ansehen. Oftmals sind diese Offerten schnell an einem zu günstigen und damit unrealistischen Preis zu erkennen. Sollte Vorkasse gefordert sein, sollten bei Ihnen ebenfalls die Alarmglocken schrillen. Gut erkennbar sind viele der Fake-Wohnungen zudem an bearbeiteten oder aus dem Katalog entnommenen Bildern, englischsprachigen Anfragen, kopierten Anzeigentexten oder Widersprüchen zwischen den Bildern und dem jeweiligen Text. Eine besondere Vorsicht ist zudem immer dann geboten, wenn etwaige Zahlungen ins Ausland überwiesen werden sollen.

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