PrEP (PräExpositionsProphylaxe) – Definition und Wirkung

Dieser Artikel behandelt die Möglichkeit der HIV-Prophylaxe bei Risikogruppen. Neben der zunehmenden Aufklärung der Öffentlichkeit bezogen auf die Vorbeugung einer Infektion mit HIV, sind diese Medikamente ein Grund für den leichten Rückgang der Neuinfektionen.

n Deutschland leben aktuell rund 87.900 Menschen mit der Krankheit. Davon nehmen derzeit etwa 71.4000 Erkrankte regelmäßig Medikamente ein. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland sinkt seit 2015 kontinuierlich.

PrEP: Definition und Wirkungsversprechen

PrEP steht für Präexpositionsprophylaxe. Es ist ein Vorsorgemedikament, welches vor allem Risikogruppen einnehmen können, um einer Infektion mit HIV vorzubeugen. Wird das Medikament richtig angewendet, ist es genauso wirksam wie das Kondom. Laut der deutschen Aidshilfe e.V. ist PrEP somit eine Safer-Sex Variante, die allerdings nicht vor Schwangerschaft schützt.

PrEP verhindert die Vermehrung des HI-Virus und kann von Ärzten verschrieben werden, wenn es sich bei den HIV-negativen Patienten um eine Risikogruppe handelt.

PrEP: Die Risikogruppe

Als Risikogruppe gelten Personen über 16 Jahre, die HIV-negativ sind, jedoch mit HIV-positiven Personen im intimen Kontakt stehen. Die Risikogruppe inkludiert allerdings auch andere Personen mit substantiellem HIV-Risiko:

  • Personen, die mit einem HIV-positiven Menschen ungeschützten Sex haben oder Geschlechtsverkehr mit jemandem haben, bei dem der Verdacht auf eine noch nicht diagnostizierte Infektion besteht.
  • PartnerInnen von Menschen mit HIV, die keine HIV-Therapie machen, bei denen die HIV-Therapie nicht anschlägt oder bei denen die Therapie innerhalb des letzten halben Jahres begonnen wurde.
  • Männer, die ungeschützten Sex mit Männern haben.
  • Transpersonen die im letzten halben Jahr ungeschützten Analverkehr hatten oder haben werden.
  • Männer und Personen, die im letzten Jahr Geschlechtskrankheiten hatten.
  • Sozialarbeiter, die regelmäßig und eng mit Drogenabhängigen arbeiten.
  • Drogenabhängige, die unsauberes Spritzbesteck verwenden.

Die Kostenkalkulation von PrEP-Präparaten

Personen, die mit Präexpositionsprophylaxe einer HIV-Infektion vorbeugen wollen, müssen mit hohen Kosten rechnen. Je nach Hersteller belaufen sich die Preise für PrEP pro Monat auf ca. 40 Euro. Auf das Jahr umgerechnet sind das rund 800 Euro.

Will man als Patient Geld sparen, sollte die eigene Gesundheit trotzdem an oberste Stelle stehen. Günstige und eventuell gefälschte Medikamente aus dem Ausland können Verunreinigungen enthalten, nicht zugelassen sein und Konflikte mit dem Gesetz für Käufer und Verkäufer verursachen.

Zusätzlich zu den Kosten der Tabletten müssen die Kosten für essenzielle Behandlungen beim Start einer Therapie mit einkalkuliert werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernimmt die angefallenen Kosten für solche Behandlungen nur in seltenen Fällen.

Bei einem verschreibungspflichtigen Medikament wie PrEP empfehlen wir Ihnen, die Kosten in Kauf zu nehmen und dafür einen sicheren und gesundheitsfördernden Anbieter für Sie zu wählen. Treated.com ist eine zertifizierte Online-Apotheke, die dazu befugt ist, EU-Bürgern ein Rezept für PrEP auszustellen.

Somit bestellen Sie sicher und diskret, indem Sie einen Fragebogen ausfüllen, der von einem Arzt überprüft wird. Erst nach Feststellung der Eignung wird Ihr Online-Rezept für PrEP an die Partnerapotheke weitergeleitet und das Medikament schließlich an Sie verschickt.

Neben Rezeptpflicht, Kosten und Wahl der (Online-)Arztpraxis gilt es auch die Nebenwirkungen zu betrachten.

Die häufigsten Nebenwirkungen von PrEP

In der ersten Zeit der Einnahme kann es zu Übelkeit, Durchfall, Kopf- und Gelenkschmerzen, sowie Abgeschlagenheit und Schlafproblemen kommen. Die meisten Anwender verspüren keinerlei Nebenwirkungen.

Die Niere verringert durch PrEP ihre Leistung. Bei gesunden Patienten ist dies unbedenklich, solange man die Nierenwerte regelmäßig überprüft. Auch die Knochendichte kann leicht sinken und erfordert regelmäßige Kontrolle durch einen Arzt.

PrEP in Deutschland: Studien und Wirksamkeit

Deutschland hat die PrEP-Medikamente als rezeptpflichtige Medikamente im Jahr 2016 zugelassen. Mögliche Präexpositionsprophylaxe sind Truvada oder seine Generika. Sie werden zur vorbeugenden Behandlung von HIV eingesetzt.

Zum Thema der Effektivität von PrEP wurden zahlreiche Studien durchgeführt, in denen die Senkung des Risikos seiner Infektion mit HIV getestet wurde. Die bekannteste Studie ist die britische PROUD-Studie. Insgesamt wurde 545 homosexuelle Männern mit erhöhtem HIV-Risiko in zwei Gruppen getestet.

Es war eine Feldstudie, somit wurden die Teilnehmer unter Alltagsbedingungen beobachtet. Einer Gruppe wurde das Medikament Truvada einmal täglich verordnet. Die anderen Studienteilnehmer mussten ein Jahr mit der Einnahme warten. Nach kurzer Zeit war die Schutzwirkung so gut ersichtlich, dass auch die zweite Gruppe das Medikament bekam.

Die Ergebnisse konkret: Bei den Männern, die während der Studie von Anfang an Truvada einnahmen, wurden nur 3 Neuinfektionen festgestellt. Ohne der Anwendung von Truvada wurden immerhin 19 Infektionen innerhalb der gleichen Zeit verzeichnet. Die zuständigen Forscher errechneten so eine Schutzwirkung von 86 Prozent.

Frauen und PrEP

Kritisch anzumerken ist an dieser Stelle, dass die meisten Studien an homosexuellen Männern durchgeführt wurden. Frauen berichten von einer erschwerten Informationssuche für PrEP und wenig Aufklärung. Sie sehen sich als heterosexuelle orientierte Frau nicht als Zielgruppe für PrEP.

Die Ergebnisse für Frauen weichen nicht nur ab, sie wurden bisher nicht einmal ausgiebig getestet. Eine kritisch zu betrachtende Studie aus Afrika scheiterte mit dem Nachweis einer Wirksamkeit. Experten stufen die Studie als irrelevant ein, da die Anwendung der Arznei von den Teilnehmern vermutlich nicht korrekt durchgeführt wurde.

Die Anwendung von PrEP im Alltag

Die Anwendung von PrEP-Präparaten weicht leicht ab, je nachdem um welchen Anlass es sich bei dem Behandelten handelt. Grundsätzlich wird zwischen einer permanenten und einer anlassbezogenen Behandlung unterschieden.

Tägliche PrEP-Einnahme

Personen, die ihren Sex nicht planen wollen, nehmen täglich eine Tablette ein. Damit sind sie geschützt, wenn sie mindestens einmal wöchentlich Sex haben. Die Ansteckungsgefahr ist nur bei täglicher Einnahme reduziert. Bei Frauen wirkt die Tablette ab der ersten Woche, bei Männern bereits ab dem zweiten Tag.

PrEP bei Bedarf

Patienten, die nur selten ungeschützten Verkehr haben und diesen auch planen wollen, können zu einer anlassbezogenen Behandlung greifen. Mindestens einen Tag vor dem geplanten Verkehr müssen 2 Tabletten eingenommen werden, um einen Schutz aufzubauen. Es folgen zwei weitere Einnahmen jeweils nach 24 Stunden.

Die Schutzwirkung von PrEP

Wer das Medikament nicht mehr nimmt, ist nachträglich nicht geschützt. Merken können Sie sich diese Funktionsweise mit der Wirkungsweise der Antibabypille. Auch sie hat nur solange eine verhütende Wirkung, solange sie eingenommen wird.

Die Folgen, wenn eine PrEP Tablette vergessen wird

Im Zuge der dauerhaften Anwendung kann die Einnahme einer Tablette auch mal vergessen werden. Der Wirkstoff befindet sich noch im Körper und kann eine HIV-Infektion abwehren. Das Auslassen mehrerer aufeinanderfolgender Tabletten ist aus medizinischer Sicht kritisch. Hier müssen Behandelnde unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen.

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, die dem Schutz vor der Ansteckung mit HIV dienen ist mit einer Erinnerungs-App oder einer klassischen Pillendose gut beraten. Wählen Sie die Einnahme so, dass Sie in Ihren täglichen Tagesablauf passt und so ganz einfach zur Routine wird.

Die Rezeptpflicht von PrEP-Medikamenten in Deutschland

Bei der Anwendung von PrEP-Medikamenten sind einige Voraussetzungen vonseiten des Patienten zu erfüllen. Deshalb ist ein Erwerb ohne Rezept nicht möglich. Unter anderem müssen ein HIV-Test und ein umfangreiches Protokoll zu Beginn der Behandlung erstellt werden.

Nierenwerte werden überprüft und andere gesundheitliche Faktoren beobachtet. Jedes Vierteljahr findet ein HIV-Test und eine Überprüfung auf eine eventuelle Ansteckung mit weiteren Geschlechtskrankheiten statt. Aktuell übernimmt die Krankenkasse diese Kosten weder für die Behandlung, noch die Medikamente nicht.

Ohne Rezept PrEP-Medikamente in Deutschland erwerben

PrEP-Medikamente sind rezeptpflichtig. Haben Sie kein Rezept von Ihrem Arzt, dann können Sie weder in Online-Apotheken noch bei Ihrer Stammapotheke PrEP erhalten. Sollten Sie im Internet oder an anderen Orten in der Lage sein PrEP-Medikamente rezeptfrei zu erwerben ist dies illegal und unseriös.

Mit dem Erwerb illegaler Rezepte gefährden Sie Ihre Gesundheit und riskieren im schlimmsten Fall auch eine Freiheits- oder Geldstrafe als Käufer. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Online-Apotheke deshalb immer auf das EU-Sicherheitslogo und die Registrierung.

Es besteht allerdings die Möglichkeit legal ein Online-Rezept für die Präexpositionsprophylaxe zu bekommen. Die Online-Arztpraxis treated.com ist in Großbritannien zugelassen und darf Ferndiagnosen für Bürger innerhalb der Europäischen Union erstellen.

Dafür müsse Sie einen Fragebogen ausfüllen, der Ihre medizinischen Daten erfasst und die Basis Ihrer Behandlung darstellt. Ein spezialisiertes Ärzteteam dieses Gesundheitsbereiches nimmt sich Ihrer Informationen an und wertet diese sorgfältig aus.

Die Ärzte, welche bei der britischen Medizinbehörde zugelassen sind, können ein Rezept nur dann ausstellen, wenn die Antragsteller für eine Behandlung geeignet sind.

Es kommt in bestimmten Fällen (akuter Notfall, Gegenanzeigen, Minderjährigkeit) auch vor, dass die Ausstellung der Rezepte für PrEP abgelehnt werden wie man auf der Bewertungsplattform Trustpilot nachlesen kann. Die Ablehnung eines Patienten, der die Behandlung mit PrEP angefordert hat, dient vor allem dem Schutz der Patienten.

Im Fall einer Rezeptausstellung kann die Partnerapotheke, Mitglied im englischen Apothekenversand, das Rezept direkt bearbeiten und das Medikament diskret verpackt an die Wunschadresse des Kunden liefern.

Treated.com arbeitet ausschließlich mit zugelassenen Ärzten und Original-Medikamenten. Außerdem steht die Online-Praxis Patienten bei Fragen jederzeit über ein Patientenkonto zur Verfügung.

Wie kann ich PrEP online kaufen? Wie funktioniert es?

Warum kann ich die PrEP online kaufen?

Fernbehandlungen sowie Ausstellung von Online-Rezepten auf treated.com sind innerhalb der EU erlaubt, solange die Online-Praxis zertifiziert ist und die Ärzte zugelassen.

Wie kann ich die PrEP online bestellen?

Dafür müssen Sie ein Online-Rezept auf treated.com anfordern, welches vom Ärzteteam geprüft wird. Bei Eignung erstellen die Ärzte ein Rezept, mit dem Sie das Medikament geliefert bekommen können.

Kann ich die PrEP ohne Rezept kaufen?

Nein, ein Rezept ist dafür essenziell. Online-Rezepte können Sie auf treated.com anfordern.

Ist es sicher die PrEP online zu bestellen?

Ja, absolut. Treated.com trägt sowohl das Care Quality Commision Logo, als auch das EU-Sicherheitslogo. Des Weiteren sind alle Daten während der Übertragung SSL verschlüsselt.

Wie kann ich online bezahlen?

Auf treated.com bezahlen Sie bitte per Kredit-, Debitkarte, Überweisung, per Nachnahme oder auf Rechnung.

Quellen:

  1. HIV Report: PrEP 2017. Deutsche AIDS-Hilfe. URL: hivreport.de
  2. McCormack, S., Dunn, D. T., Desai, M., Dolling, D. I., Gafos, M., Gilson, R., … & Mackie, N. (2016). Pre-exposure prophylaxis to prevent the acquisition of HIV-1 infection (PROUD): effectiveness results from the pilot phase of a pragmatic open-label randomised trial. The Lancet, 387(10013), 53-60.
  3. Amboss: Bibliothek für Ärzte und Medizinstudenten. Stichwort: “HIV (Humanes Immundefizienz-Virus).MIAMED GmbH.
  4. Keep it real with PrEP. San Francisco AIDS Foundation. URL: prepfacts.org
  5. FAQ PrEP. Deutsche AIDS-Hilfe. URL: aidshilfe.de
  6. Preexposure Prophylaxis for the Prevention of HIV Infection in the United States – 2014. Centers for Disease Control and Prevention. – cdc.gov
  7. Marrazzo, J. M., Ramjee, G., Richardson, B. A., Gomez, K., Mgodi, N., Nair, G., … & Hendrix, C. W. (2015). Tenofovir-based preexposure prophylaxis for HIV infection among African women. New England Journal of Medicine, 372(6), 509-518.
  8. The iPrEx study. NAM Publications. URL: aidsmap.com
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