TunnelBear Erfahrungen im Test 2019

Zuletzt aktualisiert: 14.12.2019

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Im Internet surfen, streamen und downloaden ohne Spuren zu
hinterlassen, gepaart mit intuitiver Benutzerführung und hohen
Sicherheitsstandards, das bietet der VPN-Service TunnelBear. TunnelBear
ist ein VPN Dienst mit ansprechender Benutzeroberfläche, der ein
weltweites Netz von Servern bereitstellt, die den Anforderungen
aktueller Sicherheitsspezifikationen entsprechen. Im Test um die
Geschwindigkeit von TunnelBear zu messen, bewährt sich der VPN Client
mit stabilen Transferraten. Im Download reicht die Geschwindigkeit von
TunnelBear um Filme in HD und 4K Qualität zu streamen.
In den meisten online Tests lassen sich keine TunnelBear Bewertungen
finden. Doch der Provider kann sich durchaus mit der Konkurenz messen.
Die Firma mit dem Bärenlogo hat ihren Sitz in Kanada und sticht in
den Bereichen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit hervor. TunnelBear
bietet Anwendungen für die Betriebssysteme, Windows, macOS, Android und
iOS. Es gibt Plugin-Erweiterungen für Chrome und Opera. Zusätzliche
Funktionen wie GhostBear und VigilantBear erhöhen die Sicherheit. 500
Megabyte Datenvolumen monatlich bietet der Anbieter kostenlos.

Wer steckt hinter dem Anbieter

Der VPN-Provider TunnelBear wurde vor acht Jahren in Toronto, Kanada
durch Ryan Dochuk und Daniel Kaldor gegründet. Die aktuelle Kundenzahl
liegt, laut Unternehmensangaben, bei 22 Millionen. Mit Firmensitz in
Toronto unterliegt der Provider der kanadischen Gesetzgebung, was für
Transparenz sorgt und einen gewissenhaften Umgang mit Kundendaten
spricht.
Anfang 2018 machte Tunnelbear auf sich aufmerksam, als das
Unternehmen seine Übernahme durch das US-amerikanische Antivirus- und
Security-Unternehmen McAfee bekannt gab. McAfee teilte in einer
Presseerklärung mit, es plane, die Dienste von TunnelBear in den
firmeneignen VPN-Dienst zu integrieren, um diesen zu verbessern. Die
Übernahme fand im März 2018 statt.

Mit der Übernahme des Kanadiers durch McAffee hat sich der
Firmensitz in die USA verlagert. TunnelBear könnte auf längere Sicht
neue Auflagen und Auskunftspflichten bekommen. Es ist nicht
ungewöhnlich, dass US-amerikanische Behörden Unternehmen unter Druck
setzen, vertrauliche Informationen über Nutzer bekanntzugeben.
Grundlage für diese Vorgehensweise bietet ihnen seit Anfang April 2018
der sogenannte “Cloud Act”.

Features der Übersicht

Die Entwickler von TunnelBear bewerben auf Ihrer Website hohe
Sicherheit und intuitive Bedienung als zentrale Eigenschaften, die die
TunnelBear App mit sich bringt. Hauptanliegen der Entwickler sei es,
Anonymität im Internet zu gewährleisten und Nutzern mit geringer
VPN-Erfahrung ein leicht bedienbares Werkzeug an die Hand zu geben.

Auf seiner Website macht TunnelBear in den Datenschutzrichtlinien
klare Angaben im Hinblick auf die Speicherung der Protokoll-Dateien.
Keine der gesammelten Informationen enthalten Online-Aktivitäten der
Anwender, wie Surfverhalten, IP-Adresse oder DNS-Anfragen. Die
Bandbreite wird zur Kontrolle der firmeninternen Serverauslastung
protokolliert. In der “Privacy Policy” vom Juli 2018 bestätigt der
Dienst explizit, keine Verbindungsdaten zu speichern.

Bei der Auswahl an Serverstandorten beschränkt sich der Anbieter
TunnelBear auf 20 Länder – mehr als die Hälfte sind europäische
Staaten. Vier Standorte befinden sich in Asien, einer in Australien
sowie vier in Nord- und Südamerika. Verglichen mit Konkurrenzanbietern,
die hunderte bis tausende Server bereitstellen, ist die Zahl gering.
Die Performance weist, so zeigen Erfahrungen mit TunnelBear, jedoch
kaum Verzögerungen auf und erlaubt schnelles Surfen und Streaming. Mit
der Option “Auto” lässt sich das Land auswählen, welches den besten
Ping-Wert bietet.

Für den Chrome- und Opera-Browser hat der Anbieter eine zusätzliche
Browser-Erweiterung entwickelt, mit denen sich der VPN-Tunnel direkt
aktivieren lässt. Diese erscheint nach der Installation direkt neben
dem URL-Eingabefeld und lässt per Klick eine VPN Verbindung aufbauen
und beenden.

Die grafische Benutzeroberfläche ist auf allen Plattformen
übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet. TunnelBear zeigt sich
durchdacht und intuitiv handhabbar.
Hohe Sicherheitsstandards sind bei TunnelBear mit wenigen Mausklicks im
Setup konfigurierbar. Ein Button in der Menüleiste lässt einen
Verbindungsaufbau zu VPN-Servern innerhalb von Sekunden zu. Der
Tunnelbear Client wird aktuell nur in Englisch angeboten. Durch seine
anwenderfreundliche grafisch ansprechende Oberfläche fällt dieser Punkt
kaum ins Gewicht.

Aus einer alphabetisch sortierten Menüliste lässt sich das
gewünschte Land auswählen. Die Oberfläche in den mobilen Lösungen für
Android und iOS sieht nahezu identisch aus. Auf dem Touchscreen sieht
man einen Ausschnitt der Weltkarte. Hier lässt sich der gewünschte
Server im Zielland mit dem Finger auswählen oder aus einer Liste am
unteren Bildschirmrand direkt anwählen.
TunnelBear verfügt über keine Favoriten-Funktion, um oft
verwendete Länder an den Listenanfang zu setzen. Mit zwanzig Einträgen
bleibt die Liste jedoch übersichtlich, sodass eine Favoriten-Funktion
keinen Vorteil bieten würde.

Großen Wert legt TunnelBear auf den Bereich Sicherheit zum Schutz
der Privatsphäre. Plattformübergreifend bietet TunnelBear mit dem
Verschlüsselungsverfahren AES-256, eine der sichersten
Verschlüsselungen im VPN-Sektor, die hohe Sicherheitsstandards erfüllt.
Die unterstützten, auf OpenVPN, IKEv2 und IPsec begrenzten
Security-Protokolle, gelten als am zuverlässigsten.
Daten-Authentifikation und SSL-Handshake verhindern den Zugriff eines
Angreifers auf die Übertragung an – einen sogenannten “Man in the
Middle attack”.
TunnelBear unterzieht sich jährlich seiner gesamten Infrastruktur
einer Sicherheitsüberprüfung. Das Berliner IT-Sicherheitsunternehmen
Cure53 wurde von TunnelBear mit einer Evaluation der Sicherheit des
VPN-Services beauftragt. Der Prüfungsbericht wird auf der Website von
Cure53 veröffentlicht und bestätigt die hohen Sicherheitsstandards.

Es gibt zwei zusätzliche Sicherheits-Funktionen: VigilantBear und
GhostBear lassen sich die sich in den Einstellungen aktivieren und
deaktivieren.
VigilantBear ist ein Notausschalter der die Verbindung
unverzüglich unterbricht. TunnelBear versucht Phasen abzusichern, in
denen das Programm einen neuen VPN-Tunnel aufbaut, sobald die
Internet-Verbindung abgebrochen ist. In dieser Zeit sind IP-Adresse und
Geo-Daten sichtbar. Es empfiehlt sich VigilantBear in jedem Fall zu
aktivieren.
GhostBear ist ein zweifaches VPN, dass eine zusätzliche
Sicherheits-Schicht bereitstellt. Die verschlüsselten Daten, die durch
GhostBear zwei getrennte Kanäle verwenden, sind für Internet Provider
noch schlechter nachzuverfolgen. In einigen Ländern versuchen
Internet-Provider den Aufbau von VPN-Verbindungen zu verhindern. Aus
TunnelBear Erfahrungen empfiehlt sich, die Funktion GhostBear zu
aktivieren, sollte sich dort keine stabile Verbindung zum Provider
aufbauen lassen.

Auf der Registerkarte “Trusted Networks” werden sichere Netzwerke
festgelegt. Netzwerke die nicht in dieser Liste erscheinen, werden
automatisch durch den Aufbau eines sicheren VPN-Tunnels verschlüsselt

Ein Virtual Privat Network (VPN) wie TunnelBear besteht aus einem
Protokoll und mehreren Verschlüsselungsarten: Datenverschlüsselung,
Datenauthentifizierung und Handshake-Verschlüsselung. Für die
unterschiedlichen Plattformen gelten folgende Protokolle und
Verschlüsselungs-Algorithmen:

Endgerät
Protokoll
Verschlüsselung
Authentizität
Diffie-Hellman Stärke
Windows

OpenVPN / IKEv2

AES-256-CBC

SHA-1

2048 Bit

Android

OpenVPN

AES-256-CBC

SHA-256

4096 Bit

macOS

OpenVPN / IKEv2

AES-256-GCM

SHA-256

3072 Bit

ab iOS 9

IPSec / IKEv2

AES-256-GCM

SHA-256

3072 Bit

TunnelBear verwendet aktuelle Protokolle mit den höchsten
Sicherheitsstufen. Der Schlüsselaustausch zwischen dem BärenClient und
den VPN Servern wird mit der Diffie-Hellman Methode durchgeführt. Werte
ab 2048 Bit gelten als hochsicher. Die richtige Implementierung hat
Cure 53 bei der Auditierung bestätigt.

Geschwindigkeit von TunnelBear

Bei einem Geschwindigkeitstest ohne VPN betrug die Ping-Zeit 14
Millisekunden. Der Download lag bei 130 Mbit/s, der Upload bei 10
Mbit/s.
Die beste Geschwindigkeit mit TunnelBear ergibt sich durch Einschalten
der Auto-Funktion. Hier antwortetete der schnellste Server nach 13
Millisekunden.
Lag die TunnelBear Geschwindigkeit im Upload ebenfalls bei 10 Mbit/s,
so brach Download-Geschwindigkeit von TunnelBear mit 40 Mbit/s auf
knapp ein Drittel ein.

Installation und Betrieb

Die Benutzung von TunnelBear erfordert eine Registrierung per email
beim Anbieter. Das Konto lässt sich über die TunnelBear App und auf der
Website des Anbieters erstellen. Nach Erstellung sendet TunnelBear eine
Bestätigungsmail. Mit Verifizierung des Kontos, ist die Registrierung
abgeschlossen. Die Anwendung lässt herunterladen und die Verbindung zu
TunnelBear herstellen.
Aus Erfahrungen mit TunnelBear gestalten sich Installation und
Verwendung der TunnelBear App intuitiv. Der Installationsprozess
unterscheidet sich plattformabhängig nur geringfügig. Nach Zustimmung
der Nutzungsbedingungen und der Auswahl des Zielordners beginnt die
Installation. Die Anwendung benötigt keine nachträgliche Konfiguration.
Nach der Auswahl eines Server-Standortes nimmt TunnelBear seine Arbeit
auf. Das Programm sendet und empfängt alle Daten verschlüsselt und
getunnelt über das Land des Server-Standortes.

Auf der Registerkarte “General” finden sich allgemeinen
Einstellungen. Dort lässt sich festlegen, ob der VPN-Client direkt beim
Start des Betriebssystems mitstarten soll. Im Standard weist TunnelBear
auf unsichere Netzwerke und eine Unterbrechung des VPN Tunnels hin.
Gleichzeitig ist eine Verbindung mit bis zu 5 Geräten möglich.
Zusätzliche Funktionen wie GhostBear und VigilantBear werden in den
Einstellungen aktiviert und deaktiviert. Durch Klick auf ein Symbol auf
der linken Seite erhält der Nutzer Zugriff auf alle verfügbaren
Optionen.

Streaming mit VPN

Der Programmstart und Verbindunsaufbau zu VPN-Servern funktioniert
in hervorragender Geschwindigkeit auf allen Plattformen. TunnelBear
Erfahrungen bei der Datenübertragung zeigen hohe Geschwindigkeiten und
flüssiges Streaming. TunnelBear hat im Test mit einer 50 Mbit-Leitung
im Download 32 Mbit/s und im Upload 10 Mbit/s erreicht. Dies ist für
Streaming mehr als ausreichend.
Einzelne Server innerhalb eines Ziellandes lassen sich mit
TunnelBear nicht ansteuern. Andere Dienste bieten hier Serverdaten, die
eine manuelle Konfiguration über die jeweiligen Netzwerkeinstellungen
erlauben. Eine Erweiterung für die Nutzung auf Geräten wie Routern,
Nicht-Android-Smart-TVs und Konsolen ist nicht vorgesehen, da der
Client nicht ohne zugehörige Software konfiguriert werden kann. Streaming Services wie der BBC iPlayer und Netflix sind mit TunnelBear nicht entsperrbar.
P2P Services wie Torrents lässt der Service nicht zu.

TCP-Override ist eine erweiterte Einstellung, die nur für unsere
MacOS- und Windows-Desktop-Apps verfügbar ist. Erscheint die Verbindung
nach der Aktivierung von TunnelBear als unterbrochen, ist das Streaming
langsam und abgehackt, wird eventuell der UDP-Verkehr durch den
Internetanbieter gedrosselt oder blockiert.
TCP-Override zwingt Tunnel Bear, das langsamere, stabilere
TCP-Protokoll anstelle von UDP zu verwenden. Dies kann zu einer
besseren Leistung bei einer instabilen Verbindung führen. Sollte das
TCP-Override die Leistung des Clients beeinträchtigten, empfiehlt sich
die Funktion zu deaktivieren, so die TunnelBear Erfahrungen.

TunnelBear Kosten

TunnelBear bietet in der Einzelplatz-Version 3 Pakete: ein
kostenloses Paket, ein monatliches und ein jährliches kommerzielles
Paket. Alle Pakete gestatten 5 simultane Verbindungen und unbegrenzte
Server-Wechsel, die auf 20 Länder in fünf Kontinenten verteilt sind.
Auf 500 MByte monatlich begrenzt bietet das freie Paket alle
Funktionen der kommerziellen Varianten. Unlimitiertes Volumen steht mit
dem monatlichen und dem jährlichen Abo zur Verfügung. Die Tunnelbear
Kosten betragen 9,99 USD im Monat, das jährliche bietet die Firma für
knapp 60,00 USD an.
Der VPN-Provider bietet eine Team-Funktion für das geschäftliche
Umfeld an. Hier werden mehrere VPN-Zugänge bereitgestellt, deren
Rechnung an eine Stelle geschickt wird. Die TunnelBear Kosten für
dieses Modell belaufen sich auf 69,00 US-Dollar pro Jahr.

Als Zahlungsmethoden bietet der Provider neben drei verschiedenen
Kreditkarten auch die Bezahlung mit Bitcoins als anonyme Alternative.
TunnelBear bietet keine Rückerstattung an und es gibt keine
Geld-zurück-Garantie. Das kostenlose VPN-Paket bietet die Option, die
TunnelBear App vor der Kaufentscheidung auszuprobieren.

Die TunnelBear Kosten für ein Abonnement des TunnelBear Services
sind verglichen mit der Konkurrenz günstiger. Bei geringerer Serverzahl
erhält der Nutzer mehr Funktionen als bei anderen VPN Providern, die
sich in derselben Preisklasse befinden.

Technischer Support

Die Benutzung von TunnelBear gestaltet sich aufgrund der
anwenderfreundlichen Oberfläche intuitiv. Wird Unterstützung benötigt,
bietet die TunnelBear App einen ausführlichen Hilfebereich. Dort werden
zahlreiche Fragen beantwortet. Der Hilfebereich deckt Fragen zu den
wichtigsten Bereichen ab wie Kontoverwaltung, Zahlungsmöglichkeiten und
technische Fragestellungen. TunnelBear bietet zusätzlich umfangreiche
Leitfäden auf seiner Website.

Findet sich keine zufriedenstellende Lösung im Hilfebereich, bietet
TunnelBear einen Kontakt zum technischen Support an. Dieser
funktioniert in Form eines Ticket-Systems. Es empfiehlt sich das
Problem zu klassifizieren und detailliert zu beschreiben. Sobald das
Ticket eingereicht ist, informiert eine email, dass eine Antwort bis zu
24 Stunden dauern kann.

Einen interaktiven Support mittels 24/7 verfügbaren Live-Chat,
bietet der VPN Provider nicht an. Bei gravierenden Problemen kann es
bis zum nächsten Tag dauern, bis eine Lösung zur Verfügung steht.
TunnelBear ist auf Social Media Kanälen vertreten. Dort kann man dem
Unternehmen folgen, ein Kontakt ist dort nicht vorgesehen.

TunnelBear Bewertung

Die TunnelBear Bewertungen fallen zugunsten des Providers aus. Die
grössten Stärken im TunnelBear Test 2019 zeigt der VPN Service in den
Bereichen Anwenderfreundlichkeit und Datensicherheit. Die intuitive
Benutzeroberfläche und die hohen Sicherheitsstandards sprechen für eine
positive TunnelBear Bewertung. Geschwindigkeitsmessungen für Download
und Streaming ergaben hohe und stabile Datenraten im Test von
TunnelBear.
Eine weniger gute TunnelBear Bewertung gibt es im Bereich von
Streaming Anbietern. BBC i-player und Netflix ließen sich im TunnelBear
Test nicht abspielen. Mit Torrents konnte Tunnelbear im Test nicht
punkten, diese sind nicht erlaubt. Keine guten TunnelBear Erfahrungen
gibt es im Bereich Router, SmartTVs und Konsolen. Für diese Geräte ist
keine Anwendung vorgesehen. Nachfolgende Tabelle stellt Tunnelbear
Bewertungen übersichtlich dar, unterteilt in Vor- und Nachteile.

Vorteile
Nachteile

Transparentes Unternehmen
Unabhängige Sicherheitsevaluation
Starke Verschlüsselung durch AES-256
intuitive Bedienung und einfache Handhabung
Sehr gute Geschwindigkeiten
Anonyme Bezahlung mit Bitcoin
Team-Funktion für Firmensupport
Kostenloser Zugriff auf bis zu 500 MByte im Monat
Gleichzeitige Verbindung von bis zu 5 Geräten möglich in der Einzelplatzvariante

Server in relativ wenig Staaten verfügbar
manuelle Server-Konfiguration nicht möglich
keine Erweiterung für Router, Smart-TVs, Spielekonsolen, Set-Top-Boxen
Netflix und BBC-iPlayer lassen sich nicht entsperren
Torrents sind nicht erlaubt
Firmensitz in USA – Gefahr der Datenoffenlegung durch Cloud Act

Details vom Anbieter

I Allgemeine Daten

Entwickler
TunnelBear Inc. (2011-2018) McAfee (2018- heute)

Firmensitz
2011-2018 Kanada Toronto Kanada 2018-heute Santa Clara, USA

Betriebssystem
Android , Windows , MacOS , iOS , Linux

Sprachen
Englisch

Art
Virtuelles privates Netzwerk

Lizenz
Geschäftsmodell für Abonnements mit einer Freeware

Webseite
tunnelbear.com

Support
Ticket System

II Datenschutz

Anonyme Zahlungsmethode
Bitcoin

Angabe von Daten
email Adresse

PGP Schlüssel verfügbar
nein

Protokollierung

– Bandbreite
ja

– DNS-Anfragen
nein

– Zeitstempel
nein

– IP-Adresse
nein

III Technische Merkmale

A Leak Protection

– First Party DNS Servers
ja

– Ipv6 supported/blocked
keine Angaben

B unterstützteProtokolle

– Open VPN
ja

– Wire Guard
nein

C Verschleierung

– Unterstützt Multihop
nein

– Unterstützt TCP Port443
nein

– Unterstützt Obfsproxy
ja

– Bietet SOCKS
ja

– Unterstützt SSL-Tunnel
keine Angaben

– Unterstützt SSH-Tunnel
keine Angaben

D Netzwerk Neutralität

– Blocks SMTP
nein

– Blocks P2P
ja!

E Server

– Dedicated or Virtual
keine Angaben

– Diskless
keine Angaben

F Daten-Verschlüsselung

– Default Provided
AES-128 (CBC)

– Strongest Provided
AES-256 (CBC)

G Handshake-Verschlüsselung

– Weakest Provided
1548 bit Diffie-Hellman group

– Strongest Provided
4096 bit Diffie-Hellman group

H Daten Authentifizierung

– Weakest Provided
SHA-1

– Strongest Provided
SHA-256

IV Verfügbarkeit

– Anzahl gleichzeitiger Verbindungen
5

– Anzahl der Länder
20

– Anzahl der Server
keine Angaben

– Linux Support
ja

V Website

– SSL-Serverzertifikat
Ja

– SSL-Rating
A+ (A-F)

– Privacy Impact Score
B (A-F)

– Warant Canary
Nein

Fazit

TunnelBear ist ein VPN-Dienst, der seinen Fokus auf
Anwenderfreundlichkeit und Datensicherheit zum Schutz der Privatsphäre
legt. TunnelBear hat im Test 2019 mit Transparenz, diskreten Umgang der
Anwenderdaten einer besonders ansprechenden Bedienoberfläche und
geräteübergreifend einheitlicher Funktionsweise gepunktet. Im Download
reicht die Geschwindigkeit von TunnelBear um Filme in HD und 4K
Qualität zu streamen.

Auf allen Plattformen bietet TunnelBear mit dem
Verschlüsselungsverfahren AES-256, eine der sichersten
Verschlüsselungen im VPN-Sektor. Die unterstützten, auf OpenVPN, IKEv2
and IPsec begrenzten Security-Protokolle, gelten als am
zuverlässigsten. Daten-Authentifikation und SSL-Handshake verhindern
ein “Man in the Middle attack”, den Zugriff eines Angreifers auf die
Übertragung.

TunnelBear bietet Server in 20 Staaten an, eine Möglichkeit zur manuellen Serverkonfiguration wurden nicht integriert.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Jahresabo ist mehr als fair. Bei
TunnelBear Kosten von knapp 5 US-Dollar pro Monat bekommt man einen
ausgesprochen schnellen VPN Client, der flüssiges Streaming erlaubt und
zugleich mit einer vorbildlichen Benutzeroberfläche aufwartet. Einzig
Netflix, der BBC-iPlayer und Filesharing über einen Torrent-Dienst
lassen sich mit TunnelBear nicht benutzen. Gelten letztgenannte Punkte
als Entscheidungskriterium, sollte man sich nach einer Alternative
umschauen.